Parkinsongruppe
Bad Segeberg
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Künstlerisch aktivierende Verfahren

Künstlerisch aktivierende Verfahren

Musizieren, Tanzen,  Singen,  Theaterspiel

 

Morbus Parkinson ist eine neurodegenerative Erkrankung, die langsam, bis heute unaufhaltsam, voranschreitet. Verlangsamung sowie Verminderung von spontanen und willkürlichen Bewegungen (Bradykinesie), die Steifigkeit der Muskulatur (Rigor) und das im Ruhezustand bestehende Zittern der Arme und auch Beine (Tremor) sind die sogenannten Kardinalsymptome des Morbus Parkinson. Weitere motorische Einschränkungen können den Stand und Gang, die Haltung, das Sprechen sowie die Mimik (Wachgesicht) betreffen. Bis vor wenigen Jahren standen die beschriebenen Bewegungsstörungen im Mittelpunkt des medizinischen Interesses. Hier ist die Symptomlinderung mit den heute gegebenen Medikamenten in den ersten 5 bis 10 Jahren meistens gut möglich.

Demgegenüber können die nicht-motorischen Störungen im Verlauf der Erkrankung zunehmend in den Vordergrund treten, sogar dominant werden. Das sind psychosoziale, emotionale sowie Störungen des Affekts (heftige Erregung, außergewöhnliche seelische Spannung). Sie werden oft als belastender und die Lebensqualität einschränkender empfunden als die motorischen Störungen. Dies betrifft auch die An- und Zugehörigen, bei denen die Belastungen immer häufiger zur Überlastung kumulieren. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass nicht-motorische Störungen oft schlecht auf Medikamente ansprechen.

Hier beginnt der wesentliche Einsatz der künstlerisch aktivierenden Verfahren: das sind Singen, Musizieren, Tanzen und Theaterspiel.

Das Einzige was Sie mitbringen sollten: ein Lächeln, eine große Portion Neugier, Lust am eigenen Tun und mit der Gruppe. Weitere Voraussetzungen gibt es nicht.                              

                                              

 

 

      

 

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